Auf dem Wohnbereich 3 des Begegnungs- und Pflegezentrums Holsterhausen werden in einer besonders gestalteten, stilvollen Atmosphäre Menschen mit demenziellen Erkrankungen betreut und gepflegt. Bei der Einrichtung der Etage wurde sowohl auf die optimale Begehbarkeit, als auch auf eine heimelige Umgebung geachtet. Für die Einrichtung sind viele neue Dinge angeschafft worden, aber auch alte Erinnerungsstücke, die die Bewohnern aus der Vergangenheit kennen: antiquarische Haushaltsgegenständen, wie z.B. eine gusseiserne Heißmangel, eine alte Nähmaschine, ein Eiche-Rustikal-Wohnzimmer ganz im Stil der 50er Jahre. Hier trifft sich also ein ganzes Jahrhundert und jedes Teil hat seinen zeitlichen Widererkennungswert.
Da das gemeinsame Essen vor allem für demenzkranke Menschen eine große Bedeutung hat, nehmen die Bewohner hier alle Mahlzeiten in großer Runde ein. Mit diesem Konzept können möglichst viele Fähig- und Fertigkeiten der demenziell veränderten Bewohner angesprochen werden. Die gemeinsamen Mahlzeiten fördern auch soziale Fähigkeiten, da mit der Nähe zu den anderen Bewohnern die Kontaktaufnahme vereinfacht wird, ganz im Gegensatz zu den sonst schwer zu überwindenden Distanzen untereinander. Die Sitzordnung wird natürlich stets beibehalten, da so die nötige Routine bei den Bewohnern gegeben ist.
Das Essen wird in Schüsseln oder auf Platten serviert. So kann jeder Bewohner selbst entscheiden, wie viel und was er essen möchte. Nach dem Essen kommt natürlich die Hausarbeit: die Tische werden gemeinsam abgeräumt und das Geschirr gespült. Die gemeinsamen Mahlzeiten werden begleitet von Mitarbeitern der Pflege, aus der Küche und aus dem Sozialen Dienst
Nach dem Essen ist vor dem Essen! Einige Bewohner bleiben nach den Mahlzeiten am Tisch sitzen, einige spülen, räumen auf, etc.
Zu diesem Zeitpunkt kommt ein weiterer Punkt des Konzeptes zum Tragen: die Betreuung und Beschäftigung. Dies können Einzelbetreuungen in der Gruppe oder vollständige Gruppenangebote sein, die von der betreuenden Pflegekraft und Mitarbeiterinnen des sozialen Dienstes übernommen werden. Dabei werden alltagspraktische Fähigkeiten wie Obst schälen oder Ähnliches geübt oder es gibt therapeutische Angebote wie beispielsweise basale Stimulation, gemeinsame Spiele, Musik hören, Vorlesen, Spazieren gehen oder Biografiearbeit. Alle Maßnahmen werden natürlich individuell auf die Bewohner abgestimmt.
Auf dem Wohnbereich 3 ist damit die Situation eines "normalen" Alltags entstanden, die abwechslungsreich ist, dem Bewohner aber auch eine notwendige Routine bietet. Er wird an Tätigkeiten herangeführt oder kann einfach dem Ablauf folgen, der sich ihm in voller Transparenz darbietet.



Die Gesellschaft für Integration (gfi) und der ASB laden zur ersten Interkulturellen Kabarettnacht
ins Stadtteilzentrum Pluto ein.
Der in Hamburg lebende Comedian Kerim Pamuk tritt am 23. September im
Rahmen der 20. Interkulturellen Woche in Herne mit seinem Programm "Leidkultur" im Stadtteilzentrum in Bickern auf.
Fast schon so regelmäßig wie die Cranger Kirmes lockt auch ein weiteres sommerliches Event jedes Jahr wieder die Zuschauer: der OpenAir-Kinoabend des Arbeiter-Samariter-Bundes im Schlosshof Strünkede in Herne.
Mit der romantischen Komödie "Wenn Liebe so einfach wäre" bildete er auch diesmal wieder den krönenden Höhepunkt der ganzjährigen Kinocafé-Reihe für ältere Filmfreunde.